Nutzungsbedingungen
Letzte Änderung: 2026-06-15 · Betreiber: SNAKE STEAK Inc. (스네이크 스테이크 주식회사)
§ 1 (Leistungsbeschreibung)
Yosimarket (im Folgenden „das Unternehmen“) betreibt einen Online-Dienst, der Waren mit Sitz in Japan (Figuren, Merchandise-Artikel u. Ä.) im Ausland beschafft und an Mitglieder weltweit verkauft. Die in der Produktdetailansicht bzw. -liste angezeigten Preise sind Warenpreise (einschließlich Marge) und enthalten weder Wechselkursaufschläge noch internationale Versandkosten, Zölle oder Umsatzsteuer. Internationale Versandkosten sowie Zölle/Umsatzsteuer (bei Überschreitung der Freigrenze) werden gesondert im Warenkorb bzw. beim Bezahlvorgang hinzugerechnet; der endgültige Zahlungsbetrag ist auf der Zahlungsseite ersichtlich. Die angezeigten Preise sind in die Währung Ihrer Spracheinstellung umgerechnete Referenzangaben; die Abbuchung erfolgt in koreanischen Won (KRW). Der tatsächlich belastete Betrag kann je nach Wechselkurs und Auslandsentgelt Ihres Karten- oder Zahlungsanbieters abweichen.
§ 2 (Zahlung — sofortige Kartenzahlung)
① Alle Bestellungen werden per sofortiger Kredit-/Debitkartenzahlung beglichen.
② Die Bestellung kommt mit der Autorisierung der Kartenzahlung zustande. 24 Stunden nach Abschluss der Zahlung beginnt die Bestellung bei unserem Lieferanten in Japan; bis dahin ist eine Stornierung mit voller Rückerstattung nach § 4 Abs. 1 möglich.
③ Vor Abschluss der Zahlung sind weder eine Reservierung des Lagerbestands noch eine Bestellung gewährleistet; nicht bezahlte Bestellungen können automatisch storniert werden.
④ Bei Stornierung oder Rückerstattung wird der volle Betrag auf die verwendete Karte zurückgebucht und je nach Kartenaussteller innerhalb von 3–5 Werktagen gutgeschrieben.
⑤ Die Zahlung erfolgt im Rahmen dieses Dienstes ausschließlich als sofortige Kredit-/Debitkartenzahlung über den Zahlungsdienstleister (Stripe); es handelt sich nicht um ein Treuhandkonto für Zahlungen (Payment Escrow) oder ein Produkt mit Verbraucherschutzversicherung. Nach dem koreanischen Gesetz zum Schutz der Verbraucher im elektronischen Geschäftsverkehr (im Folgenden „Korean E-Commerce Act“) gilt die Pflicht zu Sicherungsmaßnahmen wie Zahlungstreuhand oder Verbraucherschutzversicherung für Geschäfte, bei denen ein Fernabsatzhändler die Gegenleistung vorab erhält und das Risiko besteht, die Ware nicht innerhalb einer bestimmten Frist liefern zu können; Zahlungen per Kreditkarte können unter die im jeweiligen Gesetz vorgesehenen Ausnahmetatbestände fallen. Unabhängig davon, ob ein solcher Ausnahmetatbestand vorliegt, bietet das Unternehmen folgende Schutzmaßnahmen: (i) volle Rückerstattung vor Bestellaufgabe in Japan (§ 4 Abs. 1), (ii) volle Rückerstattung bei festgestellter Lieferverzögerung oder Nichtlieferung, (iii) das Recht, bei Einwänden gegen Zahlung oder Geschäft beim ausstellenden Kartenunternehmen eine Prüfung des Belegs sowie einen Einspruch (Chargeback) zu beantragen. Das Unternehmen stellt Treuhand- oder Versicherungsleistungen, die tatsächlich nicht angeboten werden, zu keinem Zeitpunkt so dar, als bestünden sie.
§ 3 (Bestellung und Versand — monatliche Sammelabwicklung)
① Aus Kosten- und Effizienzgründen bündelt das Unternehmen Bestellungen bei Lieferanten in Japan monatlich zu Sammelbestellungen.
② Daher erfolgt der Versand nicht unmittelbar nach der Bestellung, sondern in folgender Reihenfolge: monatliche Sammelbestellung → Versand ab Japan → internationaler Transport → Zollabfertigung und Zustellung im Bestimmungsland.
③ Vorbestellte (Pre-Order-)Artikel werden erst nach dem offiziellen Verkaufsstart in Japan eingelagert, was mehrere Monate in Anspruch nehmen kann.
④ Die übliche Bearbeitungsdauer variiert je nach Verfügbarkeit/Vorbestellstatus und Zollabfertigung (siehe produktspezifische Hinweise).
§ 4 (Stornierung und Rückerstattung)
① Stornierung und volle Rückerstattung sind möglich, wenn der Antrag innerhalb von 24 Stunden nach der Zahlung gestellt wird. Das Unternehmen beschafft jeden Artikel auf Grundlage der Bestellung des Mitglieds einzeln bei Lieferanten in Japan; nach Ablauf von 24 Stunden ist die Bestellung dort ausgelöst und eine Stornierung oder Rückerstattung nicht mehr möglich.
② Die Beschränkung nach Absatz 1 stützt sich auf Art. 17 Abs. 2 Nr. 5 des koreanischen Gesetzes zum Verbraucherschutz im elektronischen Geschäftsverkehr (nach Kundenbestellung einzeln hergestellte oder beschaffte Waren, bei denen ein Widerruf dem Unternehmen einen nicht wiedergutzumachenden erheblichen Schaden verursachen würde). Nach dem Halbsatz derselben Vorschrift gilt die Beschränkung nur für Bestellungen, bei denen das Unternehmen auf der Zahlungsseite gesondert und deutlich darauf hingewiesen und die Zustimmung des Mitglieds eingeholt hat. Ohne vorherigen Hinweis und Zustimmung beruft sich das Unternehmen nicht auf die Beschränkung.
③ Unabhängig von der Frist nach Absatz 1 besteht ein Anspruch auf Umtausch oder Rückerstattung, wenn: 1. die Ware mangelhaft oder auf dem Transportweg beschädigt ist; 2. eine andere als die bestellte Ware geliefert wurde; 3. die Ware von ihrer Kennzeichnung oder Bewerbung abweicht oder der Vertrag abweichend erfüllt wurde (in diesem Fall innerhalb von drei Monaten ab Erhalt der Ware und innerhalb von 30 Tagen ab Kenntnis oder möglicher Kenntnis); oder 4. das Unternehmen die Ware wegen Ausverkauf oder Einstellung durch den Lieferanten nicht liefern kann (in diesem Fall informiert das Unternehmen unverzüglich und erstattet den vollen Betrag).
④ Erfolgt die Rückerstattung aus einem in Absatz 3 genannten Grund, trägt das Unternehmen die Rücksendekosten. In allen übrigen Fällen trägt das Mitglied die Rücksendekosten.
⑤ Rückerstattungen werden durch Stornierung der Kartenautorisierung abgewickelt und je nach Kartenaussteller innerhalb von 3–5 Werktagen gutgeschrieben. Bei Zahlung über ein anderes Mittel als eine Karte erfolgt die Erstattung auf das vom Mitglied hinterlegte Erstattungskonto.
⑥ Dieser Paragraf geht zwingendem Verbraucherschutzrecht des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts des Mitglieds nicht vor, soweit dieses dem Mitglied günstigere Rechte gewährt — insbesondere bleibt das gesetzliche Widerrufsrecht nach der EU-Verbraucherrechterichtlinie unberührt (siehe § 6-2).
§ 5 (Mitgliedschaft)
Die Registrierung und Anmeldung erfolgen über die Social-Login-Konten Google, Kakao und Apple. Mitglieder sind dafür verantwortlich, zutreffende Empfangsdaten anzugeben.
§ 6 (Schutz Minderjähriger)
① Schließt eine minderjährige Person unter 19 Jahren einen Vertrag, bedarf dies nach dem koreanischen Bürgerlichen Gesetzbuch der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters; ein ohne diese Zustimmung geschlossener Vertrag kann von der minderjährigen Person selbst oder ihrem gesetzlichen Vertreter widerrufen werden.
② Kinder unter 14 Jahren können ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters weder ein Mitgliedskonto anlegen noch eine Bestellung (Zahlung) vornehmen; das Unternehmen erhebt gemäß § 22-2 des koreanischen Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten grundsätzlich keine personenbezogenen Daten von Kindern unter 14 Jahren (Näheres siehe Datenschutzerklärung).
③ Wird festgestellt, dass eine minderjährige Person ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters eine Zahlung vorgenommen hat, können die minderjährige Person selbst oder ihr gesetzlicher Vertreter beim Unternehmen (Kontaktdaten gemäß § 7) die Stornierung des Vertrags beantragen; das Unternehmen leitet nach Bestätigung unverzüglich das Storno- und Rückerstattungsverfahren ein.
§ 6a (Sondervorschriften für Verbraucher im Ausland)
① Das Unternehmen richtet sich an Mitglieder weltweit; dabei gelten neben diesen Bedingungen stets die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Staates gelten, in dem der jeweilige Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Dieser Paragraf legt die Sondervorschriften für solche Verbraucher im Ausland fest.
② (Widerrufsrecht für Verbraucher mit Wohnsitz in der EU) Verbraucher mit Wohnsitz in der Europäischen Union können gemäß der EU-Verbraucherrechterichtlinie (2011/83/EU) den Vertrag grundsätzlich innerhalb von 14 Tagen ab Erhalt der Ware ohne Angabe von Gründen widerrufen. Verbraucher, die widerrufen möchten, können dies über die Kontaktdaten gemäß § 7 (z. B. E-Mail) mitteilen; das Unternehmen teilt daraufhin die Rücksendeadresse mit. Die für die Rücksendung erforderlichen Versandkosten trägt grundsätzlich der Verbraucher.
③ Da die Waren des Unternehmens jedoch entsprechend der Bestellung des Mitglieds individuell in Japan bestellt und beschafft werden, kann das Widerrufsrecht nach Beginn der Bestellaufgabe in Japan entsprechend den in der genannten Richtlinie vorgesehenen Ausnahmen vom Widerrufsrecht eingeschränkt sein (etwa bei nach Kundenspezifikation angefertigten bzw. beschafften Waren oder bei versiegelt gelieferten Waren, die nach der Lieferung entsiegelt wurden und aus Gründen des Gesundheits- oder Hygieneschutzes nicht zur Rückgabe geeignet sind). In diesem Fall teilt das Unternehmen vor Beginn der Bestellaufgabe diesen Umstand sowie den Umfang der Einschränkung des Widerrufsrechts mit und holt die Zustimmung des Verbrauchers ein; ohne vorherige Mitteilung und Zustimmung macht das Unternehmen die Einschränkung des Widerrufsrechts nicht geltend.
④ (Anwendbares Recht und Gerichtsstand) Auf diese Nutzungsbedingungen sowie auf Geschäfte zwischen dem Unternehmen und Mitgliedern findet grundsätzlich das Recht der Republik Korea Anwendung. Sieht jedoch das Recht des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, zwingende Bestimmungen zum Verbraucherschutz vor, die durch Parteivereinbarung nicht abbedungen werden können, gehen diese zwingenden Bestimmungen diesen Nutzungsbedingungen vor; dem Verbraucher wird nicht das Recht entzogen, vor den nach dem Recht seines Wohnsitzstaates zuständigen Gerichten Klage zu erheben.
⑤ (Zölle und Einfuhrumsatzsteuer) Werden Waren ins Ausland versandt, können nach dem Recht des Empfangsstaates Zölle, Einfuhrumsatzsteuer und vergleichbare Abgaben zusätzlich zum Warenpreis anfallen. Beispielsweise können in der EU aufgrund von Regeländerungen wie der Abschaffung der Zollbefreiung für Kleinsendungen und der Einführung einer Pauschalabgabe pro Artikel Zölle und Einfuhrumsatzsteuer erhoben werden; diese Beträge sind im Warenpreis nicht enthalten und können bei Zustellung vom Versanddienstleister, Postbetreiber oder Zoll direkt beim Empfänger erhoben werden. Das Unternehmen weist hierauf vorab auf der Zahlungsseite und in der Versandrichtlinie hin.